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Inklusiver Sportabzeichen-Tag in Dingolfing mit Erich Winkler

Interview zwischen bayernsport und dem Radsportler Erich Winkler, der am 21. Juli den inklusiven Sportabzeichen-Tag in Dingolfing begleitet.



(Quelle: Erich Winkler)
 
"Ich bin natürlich gerne dabei"

Erich Winkler vom RC Vilsbiburg zählt zu den erfolgreichsten Behinderten-Radsportlern Deutschlands. Nur wenige Monate nachdem der Familienvater durch einen Unfall 2001 einen Arm und ein Bein verloren hatte, begann er mit dem Radsport - getreu seinem Motto: immer kämpfen, niemals aufgeben. Viermal (2004, 2008, 2012, 2016) startete der 49-Jährige bei Sommer-Paralympics in verschiedenen Disziplinen auf Bahn und Straße. 2004 gewann er die Bronzemedaille im Einzelzeitfahren (Straße), vierte Plätze gab es in der Einerverfolgung auf der Bahn (2008) sowie im Einzelzeitfahren auf der Straße (2012 und 2016). Zahlreiche vordere Plätze belegte er bei nationalen und internationalen Wettbewerben. So errang er bei Paracycling-Weltmeisterschaften Silber (2011) und Bronze (2015) jeweils im Straßenrennen. Beim inklusiven Sportabzeichen-Tag im Dingolfinger Isar-Wald-Stadion wird Erich Winkler gemeinsam mit weiteren prominenten Sportlern vor Ort sein und die rund 2000 Schülerinnen und Schüler bei den Sportabzeichen-Stationen anfeuern.
 
bayernsport: Die DOSB-Tour macht auch in Ihrer niederbayerischen Heimat Station. Was motiviert Sie, das Deutsche Sportabzeichen zu unterstützen?
Erich Winkler: Bei so einer außergewöhnlichen Veranstaltung wie dem Sportabzeichen-Tag vor meiner Haustüre bin ich natürlich gerne dabei. Man verschafft sich über den Sport, speziell bei Sportabzeichen-Aktionen, nicht nur die entsprechende Fitness, sondern auch ein besseres Lebensgefühl. Und in der Gemeinschaft beziehungsweise im Verein fällt die Anstrengung oft leichter und macht noch mehr Spaß. In Dingolfing vorbeizuschauen lohnt sich auf jeden Fall, da auch ein interessantes und vielfältiges Rahmenprogramm auf die Besucher wartet.
 

(Quelle: Erich Winkler)
 
bayernsport: Wie hat der Vereinssport Ihr Leben beeinflusst?
Winkler: Ich bin seit meiner Kindheit im Sportverein aktiv - Fußball, Tennis, Ski und seit meinem Unfall auch im Radclub. Ich fand dabei immer beste Unterstützung und viele Freunde, daraus resultierten auch die sportlichen Erfolge.
 
bayernsport: Wie kann aus Ihrer Sicht Inklusion im und durch Sport noch besser umgesetzt werden?
Winkler: Ich bin auch als Behindertensportler darauf bedacht, die Inklusion voranzutreiben, als Mitglied in der Vereins-Vorstandschaft und als Sportler bei öffentlichen Veranstaltungen. Dabei spüre ich den Respekt und auch die Zugehörigkeit bei den "Nichtbehinderten". Menschen mit Behinderung sollen und dürfen sich nicht zurücknehmen, um in Vereinen mitzuwirken und aktiv zu sein - einfach Inklusion leben.
                                                                                                       Charlotte Stelzer


 


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