Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) ist zuständiger Spitzenverband für den Behindertensport im Deutschen Sportbund. Seine fachspezifische Kompetenz im Unterschied zu den Spitzenverbänden nichtbehinderter Athleten liegt im Umgang mit den medizinisch-funktionellen und gesellschaftlichen Besonderheiten in der Ausübung der jeweiligen Sportarten.
Der DBS, seine Landes- und Fachverbände bekennen sich vorbehaltlos zum manipulationsfreien, humanen Leistungssport. Unter Leistungssport im engeren Sinne wird dabei verstanden, dass ein Höchstmaß an persönlichem Einsatz notwendig ist, um den vorgegebenen Normen des Rekords, erzielt in der jeweils international gültigen Startklasse, möglichst nahe zu kommen, bzw. neue Normen zu setzen. Ziel ist die persönliche Höchstleistung, ausgerichtet am internationalen Standard.
In seiner Funktion als Sport-Dachverband für Menschen mit Behinderung betreut und fördert der BVS Bayern derzeit 24 paralympische Sportarten. Große Bedeutung misst der BVS Bayern der Förderung des sportlichen Nachwuchses bei. So wurden in den letzten Jahren Landesstützpunkte für fünf Sportarten eingerichtet, um bestmögliche Trainings- und Ausbildungsmöglichkeiten für die kommende Generation von Spitzenathleten zu schaffen:
- Landesstützpunkt Bogen, Erlangen
- Landesstützpunkt Leichtathletik, Fürth
- Landesstützpunkt Ski Alpin, Berchtesgaden
- Landesstützpunkt Ski Nordisch, Nesselwang
- Landesstützpunkt Segeln, Prien am Chiemsee
Neben der Betreuung beim Training und bei Wettkämpfen bieten die Ausbilder-Teams an den Stützpunkten den jungen Sportlern Unterstützung in der Schule, beim Studium oder in der Ausbildung sowie bei der Arbeitsplatzwahl.