Mit zwei Goldmedaillen in der abschließenden Superkombination durch Gerd Schönfelder in der stehenden und Martin Braxenthaler in der sitzenden Kategorie haben die Paralympics für die deutschen Alpinen ein goldenes Ende genommen. Durch diese beiden Medaillen sicherte sich Deutschland mit insgesamt 15 gewonnenen Medaillen die klare Spitzenposition des alpinen Medaillenspiegels.
Schönfelder mit vier und Braxenthaler mit drei Goldmedaillen, zudem beide noch mit einer silbernen, trugen maßgeblich dazu bei, dass Deutschland als stärkste Alpin-Nation der Spiele in Vancouver hervorging.
Für Schönfelder, erfolgreichster deutscher Sportler bei Paralympischen Spielen, war der Gewinn seiner insgesamt 16. Goldmedaille nur eines von zwei Highlights - er wurde zum zweiten Mal Vater: "Der kleine Leopold wurde während des Super-Gs geboren. Das ist ein unglaublich schöner Tag." Vielleicht auch dadurch besonders angestachelt, fuhr er an Position zwei nach dem Super-G gelegen einen fulminanten Slalom und konnte den bis dato führenden Franzosen Vincent Gauthier-Manuel noch einholen.
Eine Aufholjagd startete auch Martin Braxenthaler in der sitzenden Klasse: Nach dem Super-G auf Rang fünf, legte er im Slalom eine Topleistung ab, fing dadurch alle vor ihm gelegenen vier Athleten ab und sicherte sich dadurch seine zehnte Goldmedaille bei Paralympics.
Mit Franz Hanfstingl auf dem elften Platz sprang ein weiteres gutes Ergebnis für den deutschen Nachwuchs heraus. Anna Schaffelhuber verpasste eine Medaille nur knapp und wurde einen Tag nach ihrem Bronzemedaillengewinn im Super-G 4. in der Kombi.
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