Vancouver. Zweiter Wettkampftag – zweites Gold für den BVS Bayern: Der Surberger Martin Braxenthaler (ESV Traunstein) erkämpfte sich in seinem ersten paralympischen Rennen 2010 im Slalom (sitzend) die Goldmedaille.
Vancouver. Zweiter Wettkampftag - zweites Gold für den BVS Bayern: Der Surberger Martin Braxenthaler (ESV Traunstein) erkämpfte sich in seinem ersten paralympischen Rennen 2010 im Slalom (sitzend) die Goldmedaille. "Jetzt kann mich nichts mehr bremsen!", freute er sich. Die erst 17-jährige Anna Schaffelhuber aus Bayerbach (BSV München) feierte bei ihren allerersten Paralympics mit dem 4. Platz im Slalom (sitzende Klasse) einen hervorragenden Achtungserfolg.
Nach einem etwas verhaltenen ersten Lauf auf der schwierigen und mit Schlägen versehenen Piste "Franz’s Run" im Wettkampfort Whistler Creekside war der querschnittgelähmte Martin Braxenthaler auf Platz 2 gefahren. Doch in einem fulminanten zweiten Durchgang "zündete er die Rakete" und setzte sich mit einem Vorsprung von 4,66 auf den bis dahin führenden Kanadier Josh Dueck an die Spitze. Als der Führende des ersten Laufs, Jürgen Egle aus Österreich, an einer Vertikale einfädelte, war sein Sieg sicher. Für Martin Braxenthaler war dies die insgesamt neunte Goldmedaille bei paralympischen Spielen. Franz Hanfstingl (BRSV Rosenheim) schied im gleichen Rennen im zweiten Lauf aus.
In der Klasse der Sehbehinderten belegten die einzigen deutschen Starter, Gerd Gradwohl und sein Guide Karl-Heinz Vachenauer (beide aus Kempten), Rang 9. Mit dem deutschen Duo ist allerdings eher in den Speed-Disziplinen zu rechnen, zumal Gerd Gradwohl nach seinem Beinbruch im vergangenen Herbst noch mit einem Trainingsrückstand im Slalom zu kämpfen hat.
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