Blindentor- und Goalball

Goalball ist eine Mannschaftssportart für blinde und sehbehinderte Sportler und seit 1976 bei den Paralympics vertreten. Aufgrund unterschiedlich starker Sehbehinderungen verzichten die Spieler während des Spiels komplett auf das Sehen und tragen zur Chancengleichheit auf dem Spielfeld undurchsichtige Brillen. Die Spieler sind also alle gleichermaßen blind und verlassen sich in allen Spielaktionen ausschließlich auf ihren Tastsinn und auf ihr Gehör. Der basketballähnliche Goalball hat in seinem Inneren ein kleines Glöckchen, an dem die Spieler Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung des Balles erkennen können. Die beiden 1,30 Meter hohen Tore nehmen die Grundlinien des Spielfeldes, das in seinen Abmessungen einem Volleyball-Feld entspricht, in der gesamten Breite ein. Für jede Mannschaft sind drei Spieler auf dem Feld, die sich ausschließlich in der eigenen Spielfeldhälfte bewegen. Obwohl Goalball weltweit gespielt wird, gilt es als exotische Sportart, da es im Vergleich zu anderen Behindertensportarten keine Entsprechung im Sport der Nichtbehinderten gibt.

Ansprechpartner:
Thomas Bösch
An der Tann 7
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