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SPOKA Nr. 2 / 2019

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Wachablösung durch den eigenen Nachwuchs

RGSV Moosburg doppelt: Zweite feiert Fußballtennis-Meistertitel vor der eigenen Ersten

Moosburg. Die Wachablösung im Fußballtennis hat stattgefunden. Nach fünf Jahren als Serienmeister musste die erste Mannschaft des Reha- und Gesundheitssportvereins Moosburg heuer den Titel abgeben. Die Goldmedaillen bleiben aber in der Dreirosenstadt, hat doch die Zweite des RGSV die Regentschaft "im eigenen Haus" beendet und durfte am Samstag erstmals die bayerische Meisterschaft feiern.


RGSV_Siegerehrung_Zweite: Bürgermeisterin Anita Meinelt und Sportreferent Georg Hadersdorfer (2.v.re.) gratulierten der Meistermannschaft mit Jakob Held (v.li.), Martin Hofmair, Andreas Spendel, Paul Held, Marcel Dischler und Tobias Spendel.


"Dieser Titel ist mir eine besondere Ehre und große Freude", strahlte RGSV-Präsident Martin Hofmair bei der Siegerehrung im Gasthaus Schnaitl in Wang übers ganze Gesicht. "Seit einigen Jahren fördern wir unsere junge Mannschaft, so gut es geht. Diese Nachwuchsarbeit trägt nun ihre Früchte." Mit Jakob Held, Andreas Spendel, Paul Held, Marcel Dichler und Tobias Spendel waren am Samstag fünf junge Eigengewächse im Einsatz. Den Meisterkader komplettiert Präsident Martin Hofmair höchstpersönlich.


RGSV_SpendelAndreas_Schlag01:  Andreas Spendel überzeugte die ganze Saison über durch Konzentration und Beständigkeit.


Die Erste, für die in dieser Bayernliga-Saison Michael Bauer, Herbert Held, Erwin Weikl, Tobias Grießer, Georg Hadersdorfer und der 80-jährige Egon Schätzl im Einsatz waren, musste den Youngsters neidlos den Vortritt überlassen - und konnte zudem kein einziges der vier direkten Duelle für sich entscheiden. Hofmair: "Dieser Titel ist mehr als verdient."


RGSV_HeldJakob_Sprung: Die zweite Mannschaft um Schlagmann jakob Held hat heuer zum Höhenflug angesetzt.


Das zeigte sich auch am abschließenden Spieltag in der Albinhalle, wo der designierte Meister alle Spiele gewinnen konnte: Gegen die Moosburger Erste gab es ein umkämpftes 20:16; danach folgten weitere Dreier gegen Zirndorf (28:13), Weiden II (30:6), Fürth (24:16), Amberg (21:18) sowie ein kampfloses 10:0 gegen Weiden I, das kurzfristig abgesagt hatte.
Die Erste - der Noch-Meister - gab sich nach der 16:20-Auftaktniederlage gegen die Zweite keine weitere Blöße und fuhr ausnahmslos Siege ein - gegen Weiden II (28:10), Fürth (18:13), Amberg (24:14), Zirndorf (25:15) sowie am grünen Tisch gegen Weiden I (10:0).

Mit 69 Punkten sicherte sich RGSV II damit erstmals den Bayernliga-Titel - vor der Moosburger Ersten mit 60 Zählern. Dahinter folgten Weiden I (39), Amberg (25), Weiden II (20), Fürth (18) und Zirndorf (16), das in die Verbandsliga absteigt.
Aus der Verbandsliga hat Gunzenhausen I (66) den Sprung in die Bayernliga geschafft - vor Penzberg (61), Selb/Schönwald (60), Kahl/Kleinwallstadt (54), Kümmersbruck (40), Fürth II (21), Gunzenhausen II (15) und Ebern (12).


RGSV_Erste: Meistertitel futsch, Silbermedaille da: Michael Bauer (v.li.), Egon Schätzl, Erwin Weikl, Georg Hadersdorfer, Tobias Grießer und Herbert Held hatten trotzdem gut lachen.


Für den RGSV stehen die nächsten Aufgaben schon bevor: Am kommenden Samstag, 6. April, findet in Fürth der traditionsreiche Bayernpokal statt. Auch hier wollen die Moosburger natürlich den Titel verteidigen. Als Höhepunkt der Saison steht die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in Berlin (7./8. Juni) noch im Terminkalender.



Bericht und Fotos von Tobias Grießer

 


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