„Mach‘ mit – bleib fit“ - 1, 2, 3 – sei in Arnstein dabei!

Mit diesem Motto hatte der BVS-Unterfranken zum 3. Inklusiven Bezirkssportfest am 15. Juli 2018 nach Arnstein eingeladen.

Die VSG-REHA Arnstein richtete dieses Sportfest für Jung und Alt sowie Menschen mit und ohne Handicap aus. Es war zum dritten Mal eine sportliche Verbindung, die in Arnstein gelebt wird. Hier sind viele Vereine und Institutionen mit beteiligt, die sich einbringen und auch Spaß beim Mitmachen und Miteinander haben. Auch die Bereitschaft der Stadt Arnstein, die jegliche Unterstützung gibt, ist lobend zu erwähnen.

Barbara Beckmann konnte mit der Behindertenbeauftragten des Regierungsbezirks Unterfranken, Frau Karin Renner, die zu einer der treuesten Seelen des Bezirkssportfestes in Unterfranken gezählt werden darf, die Sportler zu Beginn der Veranstaltung begrüßen.

Die vitalen Sportler aus Arnstein hatten auf dem Freigelände mit Stockbahn und rund um den idyllischen Naturbadesee sowie der Skaterbahn einiges aufgestellt. Zu Beginn standen eine Wanderung und eine Joggerrunde auf dem Programm. Danach ging es mit 16 Stationen aus dem Geschicklichkeits- und Zielbereich (Stacking, Balancieren, Barfußweg, Tischtennis, Korbball, Zielstockschießen, uvm.) weiter.

Für die Jugend und alle Junggebliebenen war sicherlich das Kanufahren auf dem Naturbadesee, unter bester Aufsicht durch die Wasserwacht Arnstein, der Renner. Hier ist es Dank der BVS-Fachwartin Karin Thompson und deren Kooperation mit der Kanuabteilung der TGW Heidingsfeld in diesem Jahr wieder möglich gewesen diese beliebte Station anzubieten.
Das „Blindgehen“ mit kleinen Stolpersteinen wurde von Karola Götz-Widdekind (Blindeninstitut Würzburg) mit einem Parcours angeboten. Hier konnte man hautnah erfahren, wie das denn ist – wenn man morgen das Augenlicht verliert. Zur Beratung und Information war auch Blickpunkt Auge mit der Fachfrau Renate Müller aus dem Landkreis Main Spessart zugegen.

Der Rollstuhlparcours auf der Skaterbahn erforderte von allen Fußgängern höchste Konzentration und Geschicklichkeit. Für die meisten Sportler war die Wippe nur mit Unterstützung bzw. Hilfestellung zu überwinden. Auch hier wurden Barrieren aufgezeigt und die Teilnehmer stellten sich mit Respekt der Herausforderung. In Kooperation mit dem Sanitätshaus Haas hatte die VSG-REHA Arnstein hier die Möglichkeit ein breites Spektrum von verschiedensten Rollstühlen sowie weiterem Repertoire wie Handbikes, E-Scooter etc. auf diesem Platz kennenzulernen und auch auszuprobieren.
Eine Zielwurfstation nach den Bedingungen des „Deutschen Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung“ gehörte ebenso dazu. Hier konnte man sich probieren und manchem wurde klar, dass das Ziel das Deutsche Sportabzeichen abzulegen, vielleicht mit etwas Training auch erreichbar ist.

Die Veranstaltung endete um 15:00 Uhr nach einem Workshop mit einer interessanten Kombination aus rhythmischer Sportgymnastik mit dem Schwungband und Hockerfitness. Die Referentin Laura Mützel demonstrierte hier, dass auch im Sitzen noch sehr viel sportliche Aktivität möglich ist.






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